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Baurecht-News

Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 22.01.18 | Jörg Diebow

WIDERRUFLICHKEIT VON ARCHITEKTENVERTRAG?

Der Fall:Der Auftraggeber hat als Verbraucher am 26. März 2015 in seinem Fahrzeug durch Aushändigung des von ihm teilweise ausgefüllten und unterzeichneten Formulars „Raumbuch Wohnen / Vorplanungsbeauftragung“ an den Architekten ein bindendes Angebot abgegeben. Da der Auftraggeber mit den bis dahin erbrachten Leistungen des Architekten in den Leistungsphasen 1 und 2 nicht zufrieden war, hat er …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 15.01.18 | Jörg Diebow

STUFENWEISE BEAUFTRAGUNG VON ARCHITEKTEN – NEUES BAUVERTRAGSRECHT:

Das ab dem 1. Januar 2018 gültige neue Bauvertragsrecht hat auch auf Architekten- und Ingenieurverträge erhebliche Auswirkungen. Beispielhaft wird verwiesen auf das einseitige Anordnungsrecht des Auftraggebers sowie auf die Haftungsprivilegien des Bauunternehmers für solche Mängel, die der Phase der Objektüberwachung zuzuordnen sind.Wesentlich ist insbesondere die richtige Anwendung des …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 15.01.18 | Jörg Diebow

OHNE KOSTENRAHMEN KEINE HAFTUNG FÜR BUDGETÜBERSCHREITUNG!

Der Fall:Im Frühjahr 2010 beauftragte die Klägerin die Beklagte, die ein Institut für Geomantie, Medizin und Architektur betreibt, ihr bei der Realisierung der Sanierung und des Umbaus eines Mehrfamilienhauses gegen eine Honorarvergütung von 55 € pro Stunde behilflich zu sein; der von der Beklagten zu erbringende Leistungsumfang ist streitig. Die Beklagte erstellte drei Kostenschätzungen, davon …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 08.01.18 | Jörg Diebow

NEUES BAUVERTRAGSRECHT – VORBEREITUNG DES ARCHITEKTENVERTRAGES – ZIELFINDUNGSPHASE:

Das zum 1. Januar 2018 in Kraft tretende neue Bauvertragsrecht regelt erstmals grundlegende rechtliche Bedingungen für Architekten- und Ingenieurverträge.Der Vorbereitung solcher Verträge dient zum Schutz des potentiellen Auftraggebers die neue Zielfindungsphase, die in § 650 p BGB geregelt ist. Sofern, was in der Praxis aber eher selten sein wird, die Planungs- und Überwachungsziele zu Beginn …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 04.12.17 | Jörg Diebow

GESTEIGERTE ÜBERWACHUNGS- UND KOORDINIERUNGSPFLICHTEN EINES ARCHITEKTEN ALS BAUUNTERNEHMER

Der Fall:Ein Architekt wird von einem privaten Bauherrn mit der schlüsselfertigen Errichtung eines Einfamilienhauses zu einem Festpreis in Höhe von 235.000 € beauftragt. Der Architektenvertrag beinhaltet die Erbringung aller notwendigen Planungsleistungen einschließlich der erforderlichen statischen Berechnungen sowie die alle beauftragten Bauleistungen umfassende Bauleitung. Bald nach …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 11.11.17 | Jörg Diebow

ENERGIEEINSPARNACHWEIS MANGELHAFT: WELCHEN SCHADEN MUSS DER PLANER ERSETZEN?

Der Fall:Der Bauherr lässt ein Bauvorhaben errichten, für das der Berater einen fehlerhaften Energieeinsparnachweis (EnEV-Nachweis) erstellt. Der Bauherr hat auf Grundlage des EnEV-Nachweises eine nicht ausreichende Wärmepumpen-Heizung eingebaut; die Anlage wird durch Elektro-Heizungen ergänzt. Der Bauherr macht geltend, er müsse die Heizung umbauen und zusätzlich einen Kaminofen einbauen; den …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 04.11.17 | Jörg Diebow

BAUMANGEL LÖST UNTERSUCHUNGS- UND MITTEILUNGSPFLICHT AUS! SEKUNDÄRHAFTUNG!

Der Fall:Im Jahr 1998 beauftragte der Bauherr den Architekten mit der Planung und Überwachung (HOAI-Leistungsphasen 1 bis 8) der Errichtung eines Bürogebäudes. Nach Inbetriebnahme des Gebäudes am 13. September 1999 wurde am 6. Juni 2000 die Schlussrechnung des Architekten beglichen. Im März 2002 wurde eindringende Feuchtigkeit an einem Dachflächenfenster festgestellt, was der Bauherr gegenüber …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 04.11.17 | Jörg Diebow

AUSKUNFT ÜBER DIE HÖHE DER ANRECHENBAREN KOSTEN; HONORARANSPRUCH DES ARCHITEKTEN

Der Architekt kann von seinem Auftraggeber Auskunft zur Höhe der anrechenbaren Kosten verlangen, wenn er diese nicht ohne dessen Mitwirkung ermitteln kann. Der Auftraggeber hat dem Architekten dann im Rahmen des Zumutbaren sämtliche Auskünfte – auch unter Vorlage von Unterlagen – zu erteilen, die für die Ermittlung der anrechenbaren Kosten erforderlich sind. Es sind aber mehrere Gebäude betroffen …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 21.10.17 | Jörg Diebow

AUSFÜHRUNGSPLANUNG WIDERSPRICHT BAUGENEHMIGUNG: KÜNDIGUNGSRECHT DES AUFTRAGSGEBERS!

Der Fall:Ein Bauherr hatte einen Architekten mit einer Vollarchitektur (Leistungsphasen 1 bis 8 gemäß § 34 Abs. 3 HOAI) beauftragt. Der Architekt hat auftragsgemäß eine Baugenehmigung erwirkt. Im Zuge der unter seiner Bauleitung erfolgten Bauausführung ist der Architekt aber so massiv von der Ge­nehmigten Planung abgewichen, dass Teile des Bauwerkes erhebliche Mängel aufwiesen. Trotz mehrfacher …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 21.10.17 | Jörg Diebow

ARCHITEKT MUSS MÄNGEL VERHINDERN

Der Fall:Der Bauherr nimmt den Architekten wegen mangelhafter Bauüberwachung bei der Errichtung von Doppelhäusern auf Schadenersatz in Höhe von ca. 64.000 € in Anspruch. Das Bauunternehmen hatte den Ringanker falsch eingebaut, die Mangelbeseitigung aber wegen Verzugs des Bauherrn mit Abschlagszahlungen verweigert. Zudem waren wegen fehlendem Witterungsschutz Feuchtigkeitsschäden am Dachstuhl …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 21.10.17 | Jörg Diebow

KANN ARCHITEKT DIE MANGELBESEITIGUNG AN SICH ZIEHEN?

Der Fall:In einem Architektenvertrag über eine Vollarchitektur (Formularvertrag) findet sich eine Klausel zur Schadensbeseitigung: „Wird der Architekt wegen eines Schadens am Bauwerk auf Schadenersatz in Anspruch genommen, kann er vom Bauherrn verlangen, dass ihm die Beseitigung des Schadens übertragen wird.“ Nach Fertigstellung rügt der Bauherr Schallmängel der Immobilie und verkündet dem …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 21.10.17 | Jörg Diebow

BAUKOSTENOBERGRENZE

Die von Bauherren häufig gewünschte, ebenso häufig aber nicht wirksam vereinbarte Baukostenobergrenze birgt beiderseits erhebliche Risiken. Als Schlaglichter hierzu einige Leitsätze:Das Interesse des Bauherren an den Gesamtkosten:1. Regelmäßig muss ein Architekt den Bauherrn über den zur Sanierung erforderlichen Gesamtaufwand aufklären.2. Übersteigen die Baukosten die Finanzierungsmöglichkeiten …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 07.10.17 | Jörg Diebow

HONORARANSPRUCH DES ARCHITEKTEN NACH PLANUNGSLEISTUNGEN?

Der Fall:Ein Architekt hat im Jahr 2011 einem regelmäßigen Geschäftspartner als Vorentwurf bezeichnete Planungsunterlagen übersendet. Dieser hat die Unterlagen mit der Bemerkung zurückgesendet, keinen Auftrag erteilt zu haben. Auf die nachfolgende Rechnung des Architekten leistet der Unternehmer nicht. Der Architekt klagt auf Zahlung. Durch das Landgericht wurde die Klage mit der Begründung …Weiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 07.03.17 | baurechtsuche.de

Bauanwalt für Architektenrecht

Das Architektenrecht zählt zu den schwierigsten Rechtsgebieten des gesamten Baurechts. Es gibt deshalb auch nur wenige Experten auf diesem Gebiet, auch wenn die Fachanwaltsbezeichnung nach § 14 e FAO „Bau- und Architektenrecht“ lautet. Zur vollständigen Begriffsdefinition: Bauanwalt für ArchitektenrechtWeiterlesen
Anwälte | Architektenrecht/Ingenieursrecht | 30.06.15 | baurechtsuche.de

Der BGH zur Schadensberechnung bei Überschreitung der vereinbarten Kostenobergrenze

Dem Auftraggeber stehen unter Umständen Schadensersatzansprüche gegen den Auftragnehmer zu, wenn der Architekt eine vereinbarte Kostenobergrenze überschreitet. Der Bundesgerichtshof hat sich in seinem am 23.06.2015 veröffentlichten Urteil vom 21.05.2015 mit der Frage befasst, wie der Schaden bei Überschreitung einer mit dem Architekten vereinbarten Baukostenobergrenze zu berechnen ist. Dieses …Weiterlesen

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