Bauvertragsrecht

Abrufpflicht

Nach § 5 Abs. 2 VOB/B ist der Auftraggeber verpflichtet, dem Auftragnehmer auf Verlangen Auskunft über den voraussichtlichen Baubeginn zu erteilen, wenn im Bauvertrag für den Beginn der Ausführung keine Frist vereinbart ist. Der Auftraggeber ist innerhalb einer entweder im Vertrag vorgesehenen oder nach Treu und Glauben zu bemessenden angemessenen Frist zum Abruf der Vertragsleistungen verpflichtet. Die Verletzung dieser vertraglichen Mitwirkungspflicht kann den Auftragnehmer berechtigen, Schadensersatz zu verlangen oder den Vertrag gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 1 VOB/B zu kündigen.

Weitere Wörterbuch-Einträge von baurechtsuche.de

baurechtsuche.de

Nacherfüllung-Bauvertrag

Im Wesentlichen ist hier zu unterscheiden, ob die Vertragspartner insoweit die VOB/B oder das BGB vereinbart haben.Bei …

baurechtsuche.de

Nacherfüllung – Kaufvertrag

Werden mangelhafte Bauprodukte geliefert, so stehen dem Käufer Nacherfüllungsansprüche zu. Mit dem ab dem 1. Januar …

baurechtsuche.de

Widerrufsbelehrung

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie“ vom 13.6.2014 wurden Schutzregelungen zu Gunsten von …

baurechtsuche.de

Abnahmefiktion

Mit dem „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung“ vom 1. Januar 2018 …

Alle Wörterbuch-Einträge des Autors

Kommentieren Sie diesen Beitrag

Kommentare

  • Zu dem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner