Bauvertragsrecht

Bauablaufstörung

Als Bauablaufstörung bezeichnet man alle Einflüsse, die ein nachteiliges Abweichen vom vorgesehenen zeitlichen und wirtschaftlichen Ablauf der Bauausführung (Soll-Bauablauf) zur Folge haben. Diese Bauablaufstörungen können ihre Ursache in auftraggeber- oder auftragnehmerseitigen Einflüssen haben. Beispiele: Vertragsänderungen, Zusatzleistungen, Behinderungen oder Unterbrechungen der Baustelle, etwa durch nicht rechtzeitig fertig gestellte Vorleistungen, unterlassen Mitwirkungspflichten usw. siehe hierzu auch das Stichwort „Behinderung“.

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