Bauvertragsrecht

Durchgriffsfälligkeit

Am Bau spielt dieser Begriffe insbesondere im Zusammenhang mit § 641 Abs. 2 Nr. 1 BGB eine Rolle. Um die Stellung des Subunternehmers gegenüber dem Hauptunternehmer zu stärken, will  diese BGB-Bestimmung verhindern, dass der Hauptunternehmer den Subunternehmer nicht auszahlt, obwohl er für die von diesem erbrachten Leistung bereits seinen Vergütungsanteil erhalten hat bzw. das Werk durch seinen Auftraggeber bereits abgenommen ist. Somit wird die Fälligkeit der Vergütung des Subunternehmers von der Abnahme der Subunternehmerleistung, die durch den Hauptunternehmer verweigert wird, durch seinen Auftraggeber aber erfolgt ist, losgelöst.

Weitere Wörterbuch-Einträge von baurechtsuche.de

baurechtsuche.de

Ingenieurvertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Architektenvertrags in § 650p BGB. …

baurechtsuche.de

Architektenvertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Architektenvertrags in § 650p BGB. …

baurechtsuche.de

Bauträgervertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Bauträgervertrags in § 650 u BGB. …

baurechtsuche.de

Widerrufsbelehrung bei Verbraucherbauvertrag

Steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht bei Verbraucherbauverträgen (zum Begriff siehe dort) nach § 650l BGB zu, so …

Alle Wörterbuch-Einträge des Autors

Kommentieren Sie diesen Beitrag

Kommentare

  • Zu dem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner