Bauvertragsrecht

Durchgriffsfälligkeit

Am Bau spielt dieser Begriffe insbesondere im Zusammenhang mit § 641 Abs. 2 Nr. 1 BGB eine Rolle. Um die Stellung des Subunternehmers gegenüber dem Hauptunternehmer zu stärken, will  diese BGB-Bestimmung verhindern, dass der Hauptunternehmer den Subunternehmer nicht auszahlt, obwohl er für die von diesem erbrachten Leistung bereits seinen Vergütungsanteil erhalten hat bzw. das Werk durch seinen Auftraggeber bereits abgenommen ist. Somit wird die Fälligkeit der Vergütung des Subunternehmers von der Abnahme der Subunternehmerleistung, die durch den Hauptunternehmer verweigert wird, durch seinen Auftraggeber aber erfolgt ist, losgelöst.

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