Bauvertragsrecht

Gefahrübergang

Nach §7 VOB/B trägt der Auftragnehmer bis zur Abnahme die Leistungsgefahr, ist also verpflichtet, eine vor der Abnahme zerstörte Leistung erneut zu erbringen. Dagegen beschränkt die VOB/B – in Abweichung von §§ 644-646 BGB – in § 7 VOB/B die so genannte Vergütungsgefahr. Wird die Leistung durch objektiv unabwendbare Umstände zerstört oder beschädigt, hat der Auftragnehmer erneut einen Vergütungsanspruch.
Soweit der Auftragnehmer nach dieser Regelung die Gefahr trägt, geht diese nach § 12 Abs. 6 VOB/B mit der Abnahme auf den Auftraggeber über.

Weitere Wörterbuch-Einträge von baurechtsuche.de

baurechtsuche.de

Widerrufsbelehrung

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie“ vom 13.6.2014 wurden Schutzregelungen zu Gunsten von …

baurechtsuche.de

Abnahmefiktion

Mit dem „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung“ vom 1. Januar 2018 …

baurechtsuche.de

Mangelhafter Baustoff

Rügt der Auftraggeber gegenüber dem Unternehmer Mängel, die auf ein mangelhaftes Bauprodukt zurückzuführen sind, und …

baurechtsuche.de

Verbraucherbauvertrag

Dieser Begriff wird mit dem ab dem 1. Januar 2018 gültigen „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung …

Alle Wörterbuch-Einträge des Autors

Kommentieren Sie diesen Beitrag

Kommentare

  • Zu dem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner