Bauvertragsrecht

Gemeinschaftseigentum

Dass Wohnungseigentum setzt sich aus zwei verschiedenen Eigentumssphären zusammen, nämlich dem Sondereigentum und dem Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum. Die Abgrenzung zwischen beiden Sphären ist deswegen wichtig, weil beim Gemeinschaftseigentum die aus dem Miteigentum folgenden Gemeinschaftsbindungen berücksichtigt werden müssen.
Nach §1 Abs. 5 Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) sind gemeinschaftliches Eigentum der Wohnungseigentümer das Grundstück sowie die Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes, die nicht im Sondereigentum oder im Eigentum eines Dritten stehen. Nach § 5 Abs. 1 WEG sind Gegenstand des Sondereigentums die gemäß § 3 Abs. 1 bestimmten Räume sowie die zu diesen Räumen gehörenden Bestandteile des Gebäudes, die verändert, beseitigt oder eingefügt werden können, ohne dass dadurch das gemeinschaftliche Eigentum oder ein auf Sondereigentum beruhendes Recht eines anderen Wohnungseigentümers über das nach § 14 zulässige Maß hinaus beeinträchtigt oder die äußere Gestaltung des Gebäudes verändert wird.
Teile des Gebäudes, die für dessen Bestand oder Sicherheit erforderlich sind, sowie Anlagen und Einrichtungen, die den gemeinschaftlichen Gebrauch der Wohnungseigentümer dienen, gehören stets zum Gemeinschaftseigentum. Die Abgrenzung zwischen dem Sondereigentum und dem Gemeinschaftseigentum kann im Einzelfall schwierig sein.

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