Bauvertragsrecht

GMP-Bauvertrag

Die Abkürzung „GMP“ steht für „garantierter Maximalpreis“. Es handelt sich also hier um einen Bauvertrag mit zusätzlichen Vereinbarungen zur Vergütungsbestimmung. In der Regel ist dabei vorgesehen, dass diejenigen Gewerke, die nicht vom Auftragnehmer sondern von Nachunternehmern erbracht werden, auf Marktpreisbasis vom Auftragnehmer (als dem GMP-Partner) an den Bauherrn berechnet werden, während diejenigen Gewerke und Leistungen, die in der Auftragnehmer selbst erbringt, in der Regel pauschal vergütet werden. Zusätzlich garantiert der Auftragnehmer für das Gesamtprojekt einen Höchstpreis, der aber möglichst in Zusammenarbeit zwischen den Vertragspartnern unterschritten werden soll. Die ersparten Kosten sollen dann zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer nach einem vereinbarten Schlüssel aufgeteilt werden.

Weitere Wörterbuch-Einträge von baurechtsuche.de

baurechtsuche.de

Ingenieurvertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Architektenvertrags in § 650p BGB. …

baurechtsuche.de

Architektenvertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Architektenvertrags in § 650p BGB. …

baurechtsuche.de

Bauträgervertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Bauträgervertrags in § 650 u BGB. …

baurechtsuche.de

Widerrufsbelehrung bei Verbraucherbauvertrag

Steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht bei Verbraucherbauverträgen (zum Begriff siehe dort) nach § 650l BGB zu, so …

Alle Wörterbuch-Einträge des Autors

Kommentieren Sie diesen Beitrag

Kommentare

  • Zu dem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner