Bauvertragsrecht

GMP-Bauvertrag

Die Abkürzung „GMP“ steht für „garantierter Maximalpreis“. Es handelt sich also hier um einen Bauvertrag mit zusätzlichen Vereinbarungen zur Vergütungsbestimmung. In der Regel ist dabei vorgesehen, dass diejenigen Gewerke, die nicht vom Auftragnehmer sondern von Nachunternehmern erbracht werden, auf Marktpreisbasis vom Auftragnehmer (als dem GMP-Partner) an den Bauherrn berechnet werden, während diejenigen Gewerke und Leistungen, die in der Auftragnehmer selbst erbringt, in der Regel pauschal vergütet werden. Zusätzlich garantiert der Auftragnehmer für das Gesamtprojekt einen Höchstpreis, der aber möglichst in Zusammenarbeit zwischen den Vertragspartnern unterschritten werden soll. Die ersparten Kosten sollen dann zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer nach einem vereinbarten Schlüssel aufgeteilt werden.

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