Bauvertragsrecht

Mangelbeseitigungsaufforderung

In einem VOB-Vertrag muss der Auftraggeber den Auftragnehmer schriftlich auffordern, etwaige Mängel vor Ablauf der Verjährungsfrist zu beseitigen (§ 13 Abs. 5, Nr. 1 VOB/B). Die Schriftform ist für die Wirksamkeit dieser Aufforderung zwingend notwendig, um zu erreichen, dass mit Zugang derselben eine neue zweijährige Verjährungsfrist in Gang gesetzt wird (§ 13 Abs. 5 Nr. 1 letzter Satz VOB/B). Bei einem BGB-Vertrag ist keine Schriftform für die Mängelbeseitigungsaufforderung notwendig. Allerdings kennt das BGB auch nicht die Möglichkeit, durch bloße schriftliche Rüge eine neue Verjährungsfrist in Gang zu setzen.

Weitere Wörterbuch-Einträge von baurechtsuche.de

baurechtsuche.de

Widerrufsbelehrung

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie“ vom 13.6.2014 wurden Schutzregelungen zu Gunsten von …

baurechtsuche.de

Abnahmefiktion

Mit dem „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung“ vom 1. Januar 2018 …

baurechtsuche.de

Mangelhafter Baustoff

Rügt der Auftraggeber gegenüber dem Unternehmer Mängel, die auf ein mangelhaftes Bauprodukt zurückzuführen sind, und …

baurechtsuche.de

Verbraucherbauvertrag

Dieser Begriff wird mit dem ab dem 1. Januar 2018 gültigen „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung …

Alle Wörterbuch-Einträge des Autors

Kommentieren Sie diesen Beitrag

Kommentare

  • Zu dem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner