Bauvertragsrecht

Streitbeilegung

Soweit es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Auftragnehmer und Behörden kommt,  hat der Auftragnehmer nach § 18 VOB/B die Pflicht, vor Durchführung eines Gerichtsverfahrens „zunächst" die der auftraggebenden Stelle unmittelbar vorgesetzte Stelle anzurufen. Diese soll dem Auftragnehmer Gelegenheit zur mündlichen Aussprache geben und ihn möglichst innerhalb von 2 Monaten nach der Anrufung schriftlich bescheiden. Lässt der Auftragnehmer trotz eines entsprechenden behördlichen Hinweises 3 Monate nach Eingang des Bescheides widerspruchslos verstreichen, so gilt die Entscheidung der vorgesetzten Stelle vom Auftragnehmer als anerkannt (§ 18 Abs. 2 Nr.1 VOB/B).

Weitere Wörterbuch-Einträge von baurechtsuche.de

baurechtsuche.de

Ingenieurvertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Architektenvertrags in § 650p BGB. …

baurechtsuche.de

Architektenvertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Architektenvertrags in § 650p BGB. …

baurechtsuche.de

Bauträgervertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Bauträgervertrags in § 650 u BGB. …

baurechtsuche.de

Widerrufsbelehrung bei Verbraucherbauvertrag

Steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht bei Verbraucherbauverträgen (zum Begriff siehe dort) nach § 650l BGB zu, so …

Alle Wörterbuch-Einträge des Autors

Kommentieren Sie diesen Beitrag

Kommentare

  • Zu dem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner