Bauvertragsrecht

Unverzüglich

Dieser Begriff wird vom BGB in § 121 definiert. Er bedeutet so viel wie "ohne schuldhaftes Zögern". Der Begriff ist somit von dem Begriff "sofort" abzugrenzen. Der Verpflichtete handelt auch dann "unverzüglich" wenn er vorher einen angemessenen Zeitraum für interne Überlegungen und Beratungen in Anspruch nimmt, um zu klären, ob die Voraussetzungen für die von ihm verlangte Handlung überhaupt vorliegen.
Die VOB/B verwendet sehr häufig den Begriff "unverzüglich". Beispiel: Hat der Auftragnehmer Bedenken gegen die vorgesehene Art der Ausführung, gegen die Güte der vom Auftraggeber gelieferten Stoffe oder Bauteile oder gegen die Leistungen anderer Unternehmer, so hat er sie dem Auftraggeber unverzüglich – möglichst schon vor Beginn der Arbeiten – schriftlich mitzuteilen. Siehe im Einzelnen "Anmeldung von Bedenken".

Weitere Wörterbuch-Einträge von baurechtsuche.de

baurechtsuche.de

Widerrufsbelehrung

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie“ vom 13.6.2014 wurden Schutzregelungen zu Gunsten von …

baurechtsuche.de

Abnahmefiktion

Mit dem „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung“ vom 1. Januar 2018 …

baurechtsuche.de

Mangelhafter Baustoff

Rügt der Auftraggeber gegenüber dem Unternehmer Mängel, die auf ein mangelhaftes Bauprodukt zurückzuführen sind, und …

baurechtsuche.de

Verbraucherbauvertrag

Dieser Begriff wird mit dem ab dem 1. Januar 2018 gültigen „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung …

Alle Wörterbuch-Einträge des Autors

Kommentieren Sie diesen Beitrag

Kommentare

  • Zu dem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner