Vergaberecht

Spekulationspreis (VOB 2009)

Der Bieter spekuliert, wenn er in einer oder in mehreren Positionen nicht kostendeckende Preise oder überhöhte Preise einsetzt, je nachdem, ob er damit rechnet, dass die vom Auftraggeber im Leistungsverzeichnis veranschlagte Menge tatsächlich niedriger (Unterpreis) oder höher (überhöhter Preis) sein wird. Häufig verlagert der spekulierende Bieter auch Kosten aus einer Position in eine andere Position (Mischkalkulation). Wird im Rahmen der Angebotswertung die Spekulation des Bieters erkannt, so wird sein Angebot ausgeschlossen (§ 16 Abs. 1 Nr. 1b VOB/A 2009).

Weitere Wörterbuch-Einträge von baurechtsuche.de

baurechtsuche.de

Ingenieurvertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Architektenvertrags in § 650p BGB. …

baurechtsuche.de

Architektenvertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Architektenvertrags in § 650p BGB. …

baurechtsuche.de

Bauträgervertrag-Definition

Das seit dem 1. Januar 2018 gültige BGB-Bauvertragsrecht definiert den Begriff des Bauträgervertrags in § 650 u BGB. …

baurechtsuche.de

Widerrufsbelehrung bei Verbraucherbauvertrag

Steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht bei Verbraucherbauverträgen (zum Begriff siehe dort) nach § 650l BGB zu, so …

Alle Wörterbuch-Einträge des Autors

Kommentieren Sie diesen Beitrag

Kommentare

  • Zu dem Beitrag wurden noch keine Kommentare verfasst

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner