Anwälte | Bauvertragsrecht | 12.12.2013

Die Verjährung von Vergütungsansprüchen droht

Die Verjährung von Vergütungsansprüchen aus Bauleistungen oder Architektenleistungen beginnt grundsätzlich mit dem Schluss des Jahres, in dem die geltend gemachten Ansprüche entstanden sind. Ein Anspruch gilt als entstanden, wenn er vom Gläubiger, ggf. gerichtlich, geltend gemacht werden kann. Dies ist bei Vergütungsansprüchen der Zeitpunkt, in dem die Fälligkeit eingetreten ist.

Sofern Grundlage des Vertrages das BGB-Werkvertragsrecht ist, wird die Vergütung mit der Abnahme fällig (vgl. § 641 Abs. 1 BGB).

Sollte vertraglich die Geltung der VOB/B Fassung 2012 vereinbart sein, so wird der Anspruch auf Vergütung in der Regel innerhalb von 30 Tagen nach Abnahme und Zugang der Schlussrechnung fällig, sofern keine Sondervereinbarungen getroffen wurden (vgl. § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B Fassung 2012). Bitte beachten Sie, dass bei früheren Fassungen der VOB/B die Fälligkeit „spätestens innerhalb von 2 Monaten nach Zugang der Schlussrechnung“ eintritt.

Für umfassende Informationen zum Thema „Verjährung“ empfehlen wir Ihnen das Baurecht-Wörterbuch und dort die Ausführungen von Rechtsanwalt Heckelmann zum Begriff „Verjährung“.

Weitere verwandte Beiträge

Anwälte | 18.09.19
Dr. Stephanie Englert-Dougherty, LL.M

Die Haftung des Auftragnehmers nach Abnahme des Werks

Mandantenfrage: Wir sind ein Unternehmen, dass Fertigteilplatten verlegt und haben für unseren AG im Rahmen eines …

Anwälte | 10.09.19
baurechtsuche.de

Neues BGH-Urteil zur Berechnung von Massenmehrungen

Mandantenfrage: Wir sind ein größeres Tiefbauunternehmen und haben regelmäßig mit dem Problem zu tun, dass sich bei …

Anwälte | 15.08.19
baurechtsuche.de

Ist der bayerische Bürgermeister zum Abschluss von Bau- und Architektenverträgen bevollmächtigt?

Mandantenfrage: Wir sind ein größeres Planungsbüro und  häufig für Gemeinden in Bayern tätig. Bei Abschluss von …

Anwälte | 31.07.19
baurechtsuche.de

Behinderungen in der Baudurchführung: Was sollte der Auftragnehmer beachten?

Mandantenfrage: Wir sind ein Ausbauunternehmen. Derzeit treffen wir Arbeitsvorbereitungen für eine große Baumaßnahme, …

Alle verwandten Beiträge

Weitere Beiträge von baurechtsuche.de

Anwälte | 10.09.19
baurechtsuche.de

Neues BGH-Urteil zur Berechnung von Massenmehrungen

Mandantenfrage: Wir sind ein größeres Tiefbauunternehmen und haben regelmäßig mit dem Problem zu tun, dass sich bei …

Anwälte | 15.08.19
baurechtsuche.de

Ist der bayerische Bürgermeister zum Abschluss von Bau- und Architektenverträgen bevollmächtigt?

Mandantenfrage: Wir sind ein größeres Planungsbüro und  häufig für Gemeinden in Bayern tätig. Bei Abschluss von …

Anwälte | 31.07.19
baurechtsuche.de

Behinderungen in der Baudurchführung: Was sollte der Auftragnehmer beachten?

Mandantenfrage: Wir sind ein Ausbauunternehmen. Derzeit treffen wir Arbeitsvorbereitungen für eine große Baumaßnahme, …

Anwälte | 14.07.19
baurechtsuche.de

(Wie) kann sich der Planer von seiner Haftung freizeichnen?

Mandantenfrage: Wir sind ein Planungsbüro. Unser arbeitsmäßiger Schwerpunkt liegt in  der Ausarbeitung von …

Alle Beiträge des Autors

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner