Anwälte | Vergaberecht | 09.01.2015

Eine Aufgreifschwelle zur Ermittlung von Unterangeboten ist zulässig

Bekanntlich sind bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sogenannte Unterangebote (nicht kostendeckend Angebote) aus der Wertung zu nehmen. Allerdings ist schwierig, die Grenze zum Unterangebot zu bestimmen. Die zweite Vergabekammer des Bundes hat nun in einer Entscheidung vom 15.10.2014 – Vergaberechts-Report 12/2014, Seite 45 – festgelegt, dass ein öffentliche Auftraggeber eine interne Aufgabeschwelle festlegen darf, ab der er unter dem Gesichtspunkt des Unterangebots den Bieter zur Aufklärung seines Angebots auffordert. Kann der Bieter seinen niedrigen Preis nicht erklären, ist aus der Wertung zu nehmen.

Weitere verwandte Beiträge

Anwälte | 09.07.18
baurechtsuche.de

BGH: Der Bieter trägt bei öffentlichen Aufträgen das Risiko für eine verspätete Zuschlagserteilung

Bei Vergaben von Aufträgen oberhalb des EU-Schwellenwerts (derzeit 5.548.000 Euro) kann es zu erheblichen …

Anwälte | 14.05.18
baurechtsuche.de

Bauwirtschaft fordert Beibehaltung der VOB/A

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) beinhaltet Vergaberegelungen für öffentlichen Aufträge, die …

Anwälte | 14.03.17
baurechtsuche.de

Bauanwalt für Vergaberecht

Die Vergabe von Bauleistungen durch öffentliche Auftraggeber ist im Hinblick auf die Vorgaben des europäischen Rechts …

Anwälte | 03.02.17
baurechtsuche.de

Folgen einer widersprüchlichen Ausschreibung

Der an die VOB/A gebundene öffentliche Auftraggeber ist nach § 7 Abs. 1 Nr.1 VOB/A verpflichtet, die Leistung eindeutig …

Alle verwandten Beiträge

Weitere Beiträge von baurechtsuche.de

Anwälte | 01.11.18
baurechtsuche.de

Das neue gesetzliche Vertragsänderungsrecht – ein Schaubild

Mit dem seit dem 1. Januar 2018 gültigen „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen …

Anwälte | 27.08.18
baurechtsuche.de

Wann Kaufvertrag – wann Werkvertrag?

Oft lässt sich nicht sehr einfach beantworten, ob die Vertragspartner einen Werk-oder Kaufvertrag abgeschlossen haben. …

Anwälte | 09.07.18
baurechtsuche.de

BGH: Der Bieter trägt bei öffentlichen Aufträgen das Risiko für eine verspätete Zuschlagserteilung

Bei Vergaben von Aufträgen oberhalb des EU-Schwellenwerts (derzeit 5.548.000 Euro) kann es zu erheblichen …

Anwälte | 06.07.18
baurechtsuche.de

BGH: Das Bauforderungssicherungsgesetz schützt auch dem Sub-Subunternehmer vor Zahlungsausfällen

Das Bauforderungssicherungsgesetz ist in der Baupraxis viel zu wenig bekannt. Dabei bietet es für den ausführenden …

Alle Beiträge des Autors

Beitrag verfasst/eingestellt von

Anwaltskanzlei baurechtsuche.de

baurechtsuche.de


Unsere Partner