Bauanwalt für Internationales Baurecht

Im Zeichen der Globalisierung und der Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union ergeben sich immer mehr Rechtsfragen im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Bauvorhaben im Ausland. Dazu sind die spezifischen Regelungen und Gesetze, die im jeweiligen Staat gelten, von maßgebender Bedeutung oft schon für die Kalkulation. Es bleibt damit im Regelfall kein anderer Weg, als einen juristischen Berater vor Ort einzuschalten. Allerdings gilt hier der Grundsatz, wonach Vertrauen gut, Kontrolle aber besser ist. Deshalb arbeiten viele Unternehmen, die auch im Ausland tätig sind, mit spezialisierten Bauanwälten zusammen, die insb. eine Kontrollfunktion ausüben sollen und dazu die ausländischen Regelungen kennen müssen. Hierzu wurde u.a. die Fachanwaltsbezeichnung „Fachanwalt für internationales Wirtschaftsrecht“ eingeführt, in dessen Bereich auch die baurechtlichen Regelungen des jeweiligen Staates fallen. Grundsätzliche Regelungen wie die FIDIC, die SIA (Schweiz) oder die ÖNORMEN (Österreich) zählen insoweit zum Grundwissen, ebenso aber ist die Beherrschung der jeweiligen Landessprache für eine umfassende Betreuung erforderlich.

Autorin: Dr. Stephanie Englert-Dougherty, LL.M., Fachanwältin für Internationales Wirtschaftsrecht, prof englert + partner Rechtsanwälte PartGmbB, München



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